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Austauschprojekte

Gemeinsam für das kulturelle Erbe

18. Juni 2018:

Beim „Europäischen Tag für Denkmalpflege“ in Trier vor der beeindruckenden Kulisse der Kaiserthermen zeigten ehemalige und künftige Teilnehmer des Interkulturellen Dialogprojekts für Steinmetze ihr Handwerk. Zwischen den vielen Informationsständen war die kleine Bauhütte ein lebendiger Anziehungspunkt für viele Besucher. Diplombildhauer Dirk Brüggemann-Bulgakov, der den ukrainischen Teil des Projekts federführend betreut, stand Rede und Antwort für das interessierte Publikum. Das Projekt in Zusammenarbeit mit thornconcept.eu geht am 18. Juli in Lemberg in die nächste Phase. Dort werden wieder deutsche und ukrainische Bildhauer gemeinsam am Werk sein.

 

 
Berufliche Bildung, Multiplizierung

Polnische Berufsschuldirektoren an unserer Partnerschule in Kiew

21. März 2018:

Die höhere Berufsschule für Bauwesen und Design in Kiew, unser Partner beim Modellprojekt zur Modernisierung der Malerausbildung, nutzt die neu eingerichteten Werkstätten und die neuen Kenntnisse ihrerseits für den Ausbau der internationalen Zusammenarbeit. Während des Projektbesuches von Vorstandsmitglied Peter Möller waren auch polnische Berufsschuldirektoren aus Warschau und Umgebung zu Gast an der Partnerschule der Stiftung. Sie durchliefen einen Kurs in dekorativen Putztechniken, der der Vorbereitung eines ukrainisch-polnischen Schüleraustausches diente. Die polnischen Kollegen zeigten sich von der modernen Ausstattung unserer Partnerschule und vom Können der ukrainischen Lehrer, Meister und Schüler sehr beeindruckt. Sie planen, künftig polnische Auszubildende für spezielle Praxiskurse nach Kiew zu schicken. Das gibt unserer Partnerschule die Möglichkeit Einnahmen zu generieren, die wiederum in die Ausbildung fließen.

 
Multiplizierung

Neues Multiplizierungsprojekt in Winniza / Zentralukraine

12. Dezember 2017:

Nach den Malern werden nun auch die Tischler der Höheren Künstlerisch-technischen Berufsschule Nr. 5 in Winniza von einer modernisierten Berufsausbildung profitieren. Dazu werden erstmals für den Tischlerberuf die in Lwiw erarbeiteten Projektergebnisse an eine andere Schule weiter gegeben. Anfang Dezember unterzeichnete Peter Möller gemeinsam mit dem stellvertretenden Gouverneur des Gebietes einen entsprechenden Vertrag. Ein Planungsseminar zur Abstimmung der Baumaßnahmen für die Werkstätten folgt in Kürze. Die Betreuung erfolgt durch die Stiftung zur Förderung des Bauwesens (Kiew), unsere ukrainische Tochterstiftung. Die fachliche Leitung liegt in den bewährten Händen von Christoph Junghans, der bereits die neue Schreinerausbildung in Lwiw/Ukraine und Causeni/Moldau aufgebaut hat.

 
Berufliche Bildung

Unterstützung im Städtebau

14. September 2017:

In Kiew hat die Eberhard-Schöck-Stiftung (ESST) gemeinsam mit der Kiewer Nationalen Bauuniversität (KNUBA) und der Stiftung zur Förderung des Bauwesens (SFB) vereinbart, die Unterstützung im Bereich Städtebau-Ingenieurwesen auszuweiten geschlossen. Eine Winter- und eine Sommerschule für junge Ingenieure mit der Fachrichtung Städtebau sind so für 2018 gesichert, ebenso die Beteiligung an der allukrainischen Olympiade sowie die fortlaufende Unterstützung und Modernisierung der Hochschulausbildung im Bereich Städtebauplanung. Experte vor Ort ist Dipl. Ing. Toralph Weise, Vize-Präsident der SFB.

 
Austauschprojekte

Ukrainische Steinmetze in Kaiserslautern

12. September 2017:

Inzwischen ist es schon Tradition: im September kommen Steinmetz-Schüler aus Lemberg zu Gast an die Meisterschule für Handwerker nach Kaiserslautern. Dort fertigen sie  – zusammen mit deutschen Kollegen – Bauteile für den barocken Terrassengarten in Kirchheimbolanden, dessen Revitalisierung dank des großen Engagements vieler Beteiligter, allen voran Dr. Lydia Thorn Wickert (thornconcept.eu) kontinuierlich vorangeht. Die jungen Steinmetze und Bildhauer erleben darüber hinaus ein Rahmenprogramm, das ihre künstlerischen und fachlichen Interessen weiter entfacht und lernen außerdem zivilgesellschaftliche und demokratische Institutionen kennen, die die Vielfalt des Gemeinwesens in Deutschland widerspiegeln.