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Berufsbildung, Modellprojekte

Vertragsunterzeichnung in Kiew

14. Januar 2020:

Gemeinsam mit unserem langjährigen Partner, der Höheren Berufsschule für Bauwesen und Design in Kiew, und mit Unterstützung des Departements für Bildung und Wissenschaft der Kiewer Stadtregierung, wollen wir in den kommenden drei Jahren auf Grundlage des bisherigen Ausbildungsberufes „Gestalter von Schaufenstern, Räumen und Gebäuden“ erstmalig die Ausbildung für „Schild- und Lichtreklamehersteller“ in der Ukraine einführen.

Neben der Anpassung des Lehrplans an deutsche/europäische Standards und der Schulung von Ausbildern ist, im Zuge umfangreicher Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, die Einrichtung einer entsprechenden Ausbildungswerkstatt geplant. Gestern unterzeichneten Peter Möller, Geschäftsführender Vorstand der Eberhard-Schöck-Stiftung und Georgiy Aleksenko, Direktor der Höheren Berufsschule für Bauwesen und Design in Kiew, eine entsprechende Kooperationsvereinbarung in der ukrainischen Hauptstadt.

 
Berufliche Bildung

Tischlerprojekte in Moldau

9. Januar 2020:

Ende des Jahres war unser Tischlerexperte Christoph Junghans an den Projektstandorten in Moldau. In Causeni, wo wir das Projekt bereits abgeschlossen haben, baute er im Rahmen der Nachbetreuung mit Ausbildern und Schülern ein Muster-Bett. Solche Betten werden künftig im Unterricht für das Schülerwohnheim hergestellt.  Außerdem wurden Elektrowerkzeuge, die uns die Firma Festool gespendet hat, an die Tischler vor Ort übergeben. Die Freude bei den Empfängern darüber war groß, denn es war sofort klar, dass mit diesen Werkzeugen die Arbeitsabläufe erheblich verbessert werden können. Am neuen Standort, der Berufsschule Nr. 4 in der Haupstadt Chisinau, wurde die Lieferung der neuen 5-fach kombinierten Holzbearbeitungsmaschine begleitet. Christoph Junghans nahm die Maschine in Betrieb, prüfte die Funktionen und wies die Ausbilder ein. Dabei wurde neben der Bedienung größter Wert auf die Einweisung zum Arbeitsschutz gelegt.

 
Berufliche Bildung, Modellprojekte

Vertragsunterzeichnung in Poti/Georgien

11. Dezember 2019:

Kurz vor der Weihnachtspause konnte Peter Möller, Geschäftsführender Vorstand der Eberhard-Schöck-Stiftung, mit Nino Bakuradze, Direktorin des College „Phazisi“, in Poti/Georgien noch einen Kooperationsvertrag unterzeichnen. Vereinbart wurde ein Projekt zur Modernisierung der Tischlerausbildung. Geplant ist zunächst der Neubau eines Werkstattgebäudes. Bis zum Ausbildungsbeginn im September 2020 wird die Werkstatt eingerichtet und es werden die Ausbilder geschult. Auch in Georgien ist die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften enorm. Wir freuen uns, dass wir hier einen neuen Projektpartner gefunden haben, mit dem wir das gemeinsame Ziel, jungen Menschen eine gute handwerkliche Ausbildung zu ermöglichen, auch in Georgien verfolgen können.

 
Berufliche Bildung

45 Jahre Erfolg! Jubiläum des Uraler Colleges für Technolgoie und Unternehmertum

2. Dezember 2019:

Seit 1998 werden am Uraler College für Technologie und Unternehmertum in Jekaterinburg mit Unterstützung der Swerdlowsker Gebietsregierung, des Ministeriums für Allgemein- und Berufsbildung und der Eberhard-Schöck-Stiftung Projekte zur Modernisierung einzelner Handwerksberufe durchgeführt. 21 Jahre gemeinsamer Projektarbeit verbinden uns mit dem Jekaterinburger College für Technologie und Unternehmertum. Dieser Tage feiert es sein 45-jähriges Bestehen! Wir gratulieren!

Video zum Jubiläum mit Schwerpunkt auf unseren Aktivitäten dort.

 

 
Berufliche Bildung, Multiplizierung

Gemeinsames Seminar für Maler und Tischler in Winniza

4. November 2019:

Zum Thema „Spritzlackierung und historische Oberflächen“ bot Christoph Junghans zusammen mit seinem Sohn David den Ausbildern beider Gewerke an der  Künstlerisch-Technischen Berufsschule Nr. 5 in Winniza ein einwöchiges Seminar an. Die im September von den Tischlern hergestellten Möbelteile wurden lackiert und es wurden Mustertafeln in unterschiedlichen Materialien und Techniken gestaltet. Die Teilnehmer übten den  Umgang mit der Becherpistole zur Spritzlackierung ein und stellten Farben und Lasuren selbst her. Das Seminar umspannte den gesamten Bereich, dem sich heute die handwerkliche Berufsausbildung zu stellen hat: von traditionellen Techniken und Materialien bis hin zu modernsten Werkstoffen, Geräten und Ausrüstungen.

Der Erfahrungsaustausch von Malern und Tischlern und die gemeinsamen Problemlösungen erweiterten den Horizont der Teilnehmer über das eigene Gewerk hinaus. Dies wurde als sehr positiv erlebt.