Die Stiftung

Unter dem Eindruck des unermesslichen Leids, das Deutschland im Zweiten Weltkrieg über die Menschen in Osteuropa gebracht hat, sah Eberhard Schöck nach dem Fall des Eisernen Vorhangs die Chance, einen Beitrag zu Frieden und Versöhnung zu leisten.

So gründete er 1992 die Eberhard-Schöck-Stiftung, um in den damaligen Transformationsstaaten Mittel- und Osteuropas die Handwerkerausbildung und den Mittelstand zu fördern und Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten zu schaffen.

Die Stiftung

Unter dem Eindruck des unermesslichen Leids, das Deutschland im Zweiten Weltkrieg über die Menschen in Osteuropa gebracht hat, sah Eberhard Schöck nach dem Fall des Eisernen Vorhangs die Chance, einen Beitrag zu Frieden und Versöhnung zu leisten.

So gründete er 1992 die Eberhard-Schöck-Stiftung, um in den damaligen Transformationsstaaten Mittel- und Osteuropas die Handwerkerausbildung und den Mittelstand zu fördern und Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten zu schaffen.

Derzeit konzentrieren wir unsere Arbeit auf vier Partnerländer: Russland, Ukraine, Moldau und Georgien. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf der Modernisierung der Handwerksausbildung in verschiedenen Bauberufen, um das Handwerk zu stärken und die Ausbildung aufzuwerten. Junge Menschen mit zeitgemäßer handwerklicher Ausbildung haben auch in unseren Partnerländern gute berufliche Zukunftschancen.

Der Berufsschüleraustausch ergänzt die fachliche Ausbildung um eine internationale Erfahrung, weitet den Horizont der Auszubildenden und leistet einen Beitrag zu Freundschaft und Aussöhnung in Europa.

 

Wir sind offen für neue Entwicklungen und nehmen immer wieder neue Projekte in unser Arbeitsfeld mit auf. Aktuell sind das die Einführung eines neustrukturierten Masterstudiengangs für Stadt- und Raumplanung in der Ukraine und die Unterstützung der Ausbildung von Fachkräften für die Installation von Solaranlagen in Russland. 

Auch das Handwerk in Deutschland bietet viele Möglichkeiten. Hier engagieren wir uns insbesondere in den  Bereichen Berufsorientierung und Integration. Dabei sind wir überwiegend fördernd tätig und unterstützen Institutionen und Initiativen, damit auch in Deutschland möglichst viele junge Menschen die Chance auf eine gute Ausbildung wahrnehmen können. Darüber hinaus zeichnen wir mit Preisen und Stipendien herausragende Leistungen in Studium und Handwerk aus. 

Das Engagement für die deutsche Sprache im In- und Ausland ist ein großes persönliches Anliegen von Eberhard Schöck und deshalb ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit. Der Kulturpreis Deutsche Sprache ist dabei nur ein Baustein. Im Bereich Förderung Deutsche Sprache unterstützen wir mit mehreren Projekten  Deutschlehrkräfte in unseren Partnerländern. Außerdem engagieren wir uns im Themenbereich Alphabetisierung und Grundbildung im berufsbildenden Kontext.

Partner der Stiftung sind Nichtregierungsorganisationen, Ausbildungseinrichtungen, Interessenvertretungen des Handwerks, Städte, Handwerksbetriebe und staatliche Einrichtungen. Für die Umsetzung ihrer Maßnahmen und Projekte stehen der Stiftung Experten des Bauhandwerks, des Bauwesens und der beruflichen Bildung zur Verfügung. Als größter Anteilseigner der von Eberhard Schöck gegründeten Schöck AG finanzieren wir unsere Arbeit aus  Dividenden und Kapitalerträgen.

Wir trauern gemeinsam mit seiner Familie um unseren Stiftungsgründer Eberhard Schöck, der am 19. Januar 2022 im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

1992 gründete er die Eberhard-Schöck-Stiftung mit dem Ziel, zu Aussöhnung und Verständigung mit den Ländern Mittel- und Osteuropas beizutragen. Als langjähriger Vorstandsvorsitzender hat er die Arbeit der Stiftung intensiv begleitet und mit Leben erfüllt.

Eberhard Schöck, seine Ideen und Impulse sind das Fundament unserer Stiftung und unserer Arbeit. Diese werden wir in seinem Sinne fortführen.