Aktuell

 
Berufliche Bildung, Multiplizierung

Kooperation für weitere fünf Jahre offiziell vereinbart

11. September 2017:

Anfang September hat die Eberhard-Schöck-Stiftung in Jekaterinburg eine weitere Vereinbarung über die Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium des Swerdlowsker Gebietes und seinem langjährigen Projektpartner, dem Uraler College für Technologie und Unternehmertum, unterzeichnet. Damit wird die überaus erfolgreiche Kooperation zur Modernisierung der Berufsausbildung im Handwerk bis Ende 2022 fortgesetzt. Die Partner planen, die Ergebnisse vorheriger Projekte an weiteren Berufsschulen im Swerdlowsker Gebiet zu multiplizieren und die in früheren Projekte modernisierten Berufe inhaltlich und technisch auf den neueste Stand zu bringen. Ebenfalls vorgesehen ist der weitere Ausbau der Schüleraustausche mit deutschen Berufsschulen. Die Eberhard-Schöck-Stiftung möchte darüber hinaus die Erfahrungen ihres Projektpartners auch für über das Swerdlowsker Gebiete und über Russland hinaus gehende Multiplizierungsaktivitäten nutzen.

 
Berufsbildung

Neue Perspektiven für die Bildhauer – Einführung einer Steinmetzausbildung in Lwiw

17. Mai 2017:

In Lwiw wurde zwischen der Eberhard-Schöck-Stiftung und dem Iwan-Trusch-College für dekorative und angewandte Kunst ein Kooperationsvertrag unterzeichnet. Geplant ist die Einführung einer handwerklichen Ausbildung mit Schwerpunkt Restaurierung im Steinmetzbereich. Am College liegt der Schwerpunkt der Arbeit mit Stein auf der Bildhauerei und ist stark künstlerisch orientiert. Der große Sanierungsbedarf in Lwiw mit seinen unermesslich vielen Schätzen allein an den Fassaden des Zentrums verlangt jedoch darüber hinaus tiefergehende handwerkliche Fähigkeiten und Kenntnisse in zeitgemäßer Restaurierung. Die bisherige Ausbildung soll künftig um diese Komponenten erweitert und vertieft werden.

 
Berufsbildung, Multiplizierung

Malerausbildung in Kiew kommt voran

28. Oktober 2016:

Zu einem Informationsbesuch waren Peter Möller von der Eberhard-Schöck-Stiftung und Toralph Weise von der Stiftung zur Förderung des Bauwesens an der Höheren Berufsschule für Bauwesen und Design in Kiew. Die vor einem Jahr aufgenommene modernisierte Ausbildung für den Malerberuf läuft planmäßig und Schüler und Lehrer präsentierten die Ergebnisse und ließen sich beim Arbeiten über die Schulter schauen. Mit Unterstützung von Caparol GmbH wurde zudem eine neue Werkstatt für Fassaden- und Außenisolierung eingerichtet.

 
Berufliche Bildung, Multiplizierung

Neue Fliesenlegerwerkstatt in Krasondar eröffnet

4. Oktober 2016:

Planmäßig wurde Ende September mit einem Festakt am Humanitär-Technischen College in Krasnodar die neue Fliesenlegerwerkstatt eröffnet. Unter der Leitung von zwei Fliesenlegermeistern aus Krasnodars Partnerstadt Karlsruhe und in enger Zusammenarbeit mit den Meistern der Jekaterinburger Modellschule wurden die Werkstatt umgebaut und eingerichtet, die Ausbildung konzipiert und die Ausbilder geschult. Nun kann die Ausbildung für die jungen Fliesenleger beginnen.

 

 
Stiftung

Eberhard-Schöck-Stiftung auf Reisen

7. Juni 2016:

Insgesamt sieben Mitglieder von Vorstand und Kuratorium, darunter Stiftungsvorstand Eberhard Schöck, waren zu einer Projektbesichtigung in der Republik Moldau. Seit 2011 unterstützt die Stiftung eine Schule in Causeni, abseits der Hauptstadt Chisinau, bei der Modernisierung der Tischler-Ausbildung. Ein kompletter Tag war der Schule und dem Kooperationsprojekt gewidmet. Von der Notwendigkeit einer Unterstützung war man schnell überzeugt. Die Ausbildung leidet grundsätzlich unter mangelnder Ausstattung und – damit einhergehend – veralteten Unterrichtsmethoden. Auch die Lebensbedingungen der Schüler, die überwiegend im angeschlossenen Wohnheim wohnen, sind noch verbesserungsfähig. Einiges ist aber auch schon erreicht worden, insbesondere wirken die Schüler der neuen Tischlerklassen aktiv an der Verbesserung der Lebensumstände mit, z. B. durch Bauen von neuen Möbeln.

Ein Rahmenprogramm mit den landestypischen Besonderheiten des agrarisch geprägten Weinkellers der ehemaligen Sowjetunion rundete das Programm ab.