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Berufsbildung

Erste Bildhauer mit handwerklicher Zusatzausbildung verabschiedet

Die ersten Absolventen der Zusatzausbildung für Steinmetze und Restaurierung am Lviver Ivan-Trusch-College für Dekorative und Angewandte Kunst halten ihre Bachelor-Abschlusszeugnisse in Händen.

Unser Projektleiter Dirk Brüggemann-Bulgakow bescheinigte den Absolventen Steinmetz- und Restaurierungsarbeiten ausführen zu können und unterstrich die Anlehnung an die Ausbildungsinhalte in Deutschland. Viele Stunden praktische Erfahrung konnten die jungen Bildhauer im Rahmen des Interkulturellen Dialogprojekts in der Steinmetzwerkstatt der Meisterschule für Handwerker in Kaiserslautern sammeln.

Die Zusatzkomponenten helfen den Absolventen, neben ihren künstlerischen Tätigkeiten als Bildhauer, Steinerzeugnisse zu bearbeiten und zu restaurieren. So soll in Lviv der einheimische Nachwuchs ausgebildet werden, der die Kunst- und Architekturdenkmäler in der Altstadt, die zum UNESCO-Kulturerbe zählt, adäquat restaurieren kann.

Berufsbildung, Stiftung

Unterstützung unserer Partner in der Coronakrise

Im Zuge der Coronapandemie mussten die Bildungseinrichtungen in der Ukraine, Moldau, Russland und Georgien innerhalb kürzester Zeit in den Fernunterrichtsmodus übergehen. Ähnlich wie in Deutschland mangelt es aber an der entsprechenden technischen Ausstattung wie Computer, Laptops, Smartphones und (schnelle) Internetverbindungen, aber auch an Lern- und Lehrmaterial für Schüler und Lehrer. Mit der Finanzierung neuer Laptops und Schulbücher unterstützen wir unsere Partner dabei, den Unterricht der Berufsschulen trotz der Quarantänemaßnahmen aufrecht zu erhalten.

Berufsbildung, Multiplizierung

Neue Projektstandorte Belojarskij und Jekaterinburg

Die Erfahrungen und Ergebnisse unserer langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Uraler College für Technologie und Unternehmertum in Jekaterinburg sollen in den nächsten Jahren auch anderen Berufsschulen in Russland zugutekommen. Nach rund einjähriger Vorbereitung haben wir im Rahmen einer Online-Konferenz am 20. Mai 2020 einen Vertrag über die Modernisierung der Fliesenlegerausbildung mit dem Technikum Belojarskij (Белоярский многопрофильный техникум) und dem Jekaterinburger College für Verkehrswegebau (Екатеринбургский Колледж Транспортного Строительства) unterzeichnet. Das Projekt wird mit Unterstützung des Ministeriums für Bildung und Jugendpolitik des Gebietes Swerdlowsk durchgeführt und vom Uraler College für Technologie und Unternehmertum begleitet.

„Das Ausbildungsniveau, welches wir gemeinsam geschaffen haben, wurde von der internationalen Expertengemeinschaft anerkannt. Davon zeugen die Ergebnisse und Siege der Absolventen unseres Colleges bei den WorldSkills-Meisterschaften“, unterstrich Yuri Biktuganov, Bildungsminister des Gebietes Swerdlowsk. „Keine Pandemie kann uns davon abhalten unsere fruchtbare Zusammenarbeit fortzuführen“, betonte Peter Möller, Geschäftsführender Vorstand, Eberhard-Schöck-Stiftung.

Berufsbildung, Modellprojekte

Vertragsunterzeichnung in Kiew

Gemeinsam mit unserem langjährigen Partner, der Höheren Berufsschule für Bauwesen und Design in Kiew, und mit Unterstützung des Departements für Bildung und Wissenschaft der Kiewer Stadtregierung, wollen wir in den kommenden drei Jahren auf Grundlage des bisherigen Ausbildungsberufes „Gestalter von Schaufenstern, Räumen und Gebäuden“ erstmalig die Ausbildung für „Schild- und Lichtreklamehersteller“ in der Ukraine einführen.

Neben der Anpassung des Lehrplans an deutsche/europäische Standards und der Schulung von Ausbildern ist, im Zuge umfangreicher Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, die Einrichtung einer entsprechenden Ausbildungswerkstatt geplant. Gestern unterzeichneten Peter Möller, Geschäftsführender Vorstand der Eberhard-Schöck-Stiftung und Georgiy Aleksenko, Direktor der Höheren Berufsschule für Bauwesen und Design in Kiew, eine entsprechende Kooperationsvereinbarung in der ukrainischen Hauptstadt.

Berufsbildung, Multiplizierung

Seminar für Tischler aus Russland und der Ukraine in Leipzig

Keine Vorbehalte gegenseitig hatten die Tischlerausbilder aus unseren Partnerschulen in Jekaterinburg (Russische Föderation) und Winniza (Ukraine). Für alle –  Tischler mit Leib und Seele – stand die gemeinsame Arbeit im Vordergrund. Das Interesse an neuem Wissen und der Austausch von Erfahrungen schweißten die Gruppe zusammen. Praktische Übungen und Arbeitssicherheit waren die Schwerpunkte des Seminars, das durch fachliche Exkursionen und ein Kulturprogramm abgerundet wurde.