Beiträge

Berufsbildung, Stiftung

Unterstützung unserer Partner in der Coronakrise

Im Zuge der Coronapandemie mussten die Bildungseinrichtungen in der Ukraine, Moldau, Russland und Georgien innerhalb kürzester Zeit in den Fernunterrichtsmodus übergehen. Ähnlich wie in Deutschland mangelt es aber an der entsprechenden technischen Ausstattung wie Computer, Laptops, Smartphones und (schnelle) Internetverbindungen, aber auch an Lern- und Lehrmaterial für Schüler und Lehrer. Mit der Finanzierung neuer Laptops und Schulbücher unterstützen wir unsere Partner dabei, den Unterricht der Berufsschulen trotz der Quarantänemaßnahmen aufrecht zu erhalten.

Stiftung

Abschied von Bruno Tiedemann

Die Eberhard-Schöck-Stiftung trauert um Bruno Tiedemann, Leitender Ministerialrat a.D. und langjähriger Projektleiter der Stiftung, der am 26. Januar 2020 im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Bruno Tiedemann war Initiator und Motor für die Modellprojekte der Stiftung in Jekaterinburg in der Russischen Föderation und von 1998 bis 2012 als Projektleiter für uns tätig. Mit seiner jahrzehntelangen einschlägigen Erfahrung und seiner engagierten Arbeit hat er die handwerkliche Berufsausbildung im Swerdlowsker Gebiet entscheidend geprägt und vorangebracht. Von seiner fachlichen und persönlichen Anerkennung seitens unserer russischen Partner zeugen unter anderem seine Aufnahme in die Akademie für Berufsausbildung der Russischen Föderation und die Verleihung der Ehrendoktorwürde der Staatlichen Russischen Berufspädagogischen Universität Jekaterinburg.

Auch die Arbeit unserer Stiftung hat Bruno Tiedemann entscheidend beeinflusst und sich dabei große Verdienste erworben. Die heutige Ausrichtung der Eberhard-Schöck-Stiftung, ihre Modellprojekte in der Russischen Föderation, der Ukraine und der Republik Moldau wären ohne ihn nicht denkbar.

Wir verlieren in Bruno Tiedemann einen hochgeschätzten Kollegen, Partner und Freund und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Stiftung

Auszeichnung für die Eberhard-Schöck-Stiftung

Im großen Saal des Berliner Auswärtigen Amtes zeichneten Außenminister Heiko Maas und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow beispielhafte Projekte der deutsch-russischen Zusammenarbeit aus. Dies geschah im Rahmen des Deutsch-Russischen Forums und bildete den Abschluss des Deutsch-Russischen Jahres der kommunalen und regionalen Partnerschaften. Die Eberhard-Schöck-Stiftung  wurde für ihre Projekte im Bereich des deutsch-russischen Berufsschüleraustauschs ausgezeichnet. Kuratoriumsmitglied Roland Seiter nahm gemeinsam mit dem russischen Kooperationspartner, vertreten durch Jurii Biktuganov, Bildungsminister des Swerdlowkser Gebiets, die Auszeichnung entgegen.

Stiftung

Staufermedaille für Eberhard Schöck

Am 26. April 2018 gab es doppelt Glückwünsche für unseren Stiftungsgründer, denn die Verleihung der Staufermedaille, einer persönlichen Auszeichnung des Ministerpräsidenten für besondere Verdienste um das Land, fiel mit Eberhard Schöcks 83. Geburtstag zusammen. Gewürdigt werden mit der Medaille sein unternehmerisches und soziales Engagement.

Wir freuen uns mit ihm und gratulieren von ganzem Herzen.

Hier der link zur Seite des Landes

 

 

 

Stiftung

Eberhard-Schöck-Stiftung auf Reisen

Insgesamt sieben Mitglieder von Vorstand und Kuratorium, darunter Stiftungsvorstand Eberhard Schöck, waren zu einer Projektbesichtigung in der Republik Moldau. Seit 2011 unterstützt die Stiftung eine Schule in Causeni, abseits der Hauptstadt Chisinau, bei der Modernisierung der Tischler-Ausbildung. Ein kompletter Tag war der Schule und dem Kooperationsprojekt gewidmet. Von der Notwendigkeit einer Unterstützung war man schnell überzeugt. Die Ausbildung leidet grundsätzlich unter mangelnder Ausstattung und – damit einhergehend – veralteten Unterrichtsmethoden. Auch die Lebensbedingungen der Schüler, die überwiegend im angeschlossenen Wohnheim wohnen, sind noch verbesserungsfähig. Einiges ist aber auch schon erreicht worden, insbesondere wirken die Schüler der neuen Tischlerklassen aktiv an der Verbesserung der Lebensumstände mit, z. B. durch Bauen von neuen Möbeln.

Ein Rahmenprogramm mit den landestypischen Besonderheiten des agrarisch geprägten Weinkellers der ehemaligen Sowjetunion rundete das Programm ab.