Abschied von Bruno Tiedemann

Die Eberhard-Schöck-Stiftung trauert um Bruno Tiedemann, Leitender Ministerialrat a.D. und langjähriger Projektleiter der Stiftung, der am 26. Januar 2020 im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Bruno Tiedemann war Initiator und Motor für die Modellprojekte der Stiftung in Jekaterinburg in der Russischen Föderation und von 1998 bis 2012 als Projektleiter für uns tätig. Mit seiner jahrzehntelangen einschlägigen Erfahrung und seiner engagierten Arbeit hat er die handwerkliche Berufsausbildung im Swerdlowsker Gebiet entscheidend geprägt und vorangebracht. Von seiner fachlichen und persönlichen Anerkennung seitens unserer russischen Partner zeugen unter anderem seine Aufnahme in die Akademie für Berufsausbildung der Russischen Föderation und die Verleihung der Ehrendoktorwürde der Staatlichen Russischen Berufspädagogischen Universität Jekaterinburg. Auch die Arbeit unserer Stiftung hat Bruno Tiedemann entscheidend beeinflusst und sich dabei große Verdienste erworben. Die heutige Ausrichtung der Eberhard-Schöck-Stiftung, ihre Modellprojekte in der Russischen Föderation, der Ukraine und der Republik Moldau wären ohne ihn nicht denkbar. Wir verlieren in Bruno Tiedemann einen hochgeschätzten Kollegen, Partner und Freund und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Wir trauern gemeinsam mit seiner Familie um unseren Stiftungsgründer Eberhard Schöck, der am 19. Januar 2022 im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

1992 gründete er die Eberhard-Schöck-Stiftung mit dem Ziel, zu Aussöhnung und Verständigung mit den Ländern Mittel- und Osteuropas beizutragen. Als langjähriger Vorstandsvorsitzender hat er die Arbeit der Stiftung intensiv begleitet und mit Leben erfüllt.

Eberhard Schöck, seine Ideen und Impulse sind das Fundament unserer Stiftung und unserer Arbeit. Diese werden wir in seinem Sinne fortführen.