Beiträge

Austauschprojekte, Berufliche Bildung

Freundschaft auf den ersten Blick

In Kassel waren Auszubildende und Meister aus der Partnerstadt Jaroslawl zu Gast. Die vor Jahren angebahnte Kooperation zwischen dem Jaroslawler Städtbaulichen College und der Oskar-von-Miller-Schule findet in diesem Jahr ihren Höhepunkt in zwei Schülerbegegnungen. Die Anlagenbauer planten und montierten gemeinsam eine sanitäre Einrichtung. In Jaroslawl ist ähnliches geplant, allerdings mit der Zusatzkomponente „barrierefrei“. Das Projekt war von Anfang an von großer gegenseitiger Sympathie getragen. Entsprechend schwer fiel der Abschied – und es freuen sich nun alle auf das Wiedersehen im Herbst.

Austauschprojekte, Berufliche Bildung

Premiere in Neustadt an der Aisch

Aus Jekaterinburg im Ural machten sich zehn Auszubildende und drei Meister auf den Weg nach Neustadt an der Aisch. Die jungen KFZ-Mechatroniker nahmen an einem Berufsschüleraustausch teil, der im Herbst durch den Gegenbesuch der deutschen Gruppe komplettiert wird. Gemeinsame Werkstattarbeit, ein Besuch bei BMW und viele gemeinsame Freizeitaktivitäten schweißten die Gruppe schnell zusammen. Für die Schule in Neustadt an der Aisch hat ein Russlandaustausch Premiere. Umso erfreulicher waren die große Aufmerksamkeit und die vielfältige Unterstützung für den Besuch der russischen Gruppe auch im Umfeld der Schule.

Austauschprojekte, Berufliche Bildung

Russische Malerschüler im Meistervorbereitungsseminar

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Badischen Malerfachschule Lahr (BAMALA) und dem Uraler College für Technologie und Unternehmertum hatten drei Auszubildende im Malerhandwerk die Möglichkeit, an einem einwöchigen Vorbereitungsseminar für angehende Malermeister teilzunehmen. Aufgabe war, einen Auftrag kundenorientiert abzuwickeln, das heißt, nicht nur handwerklich zu erledigen, sondern auch die nötigen Daten zu ermitteln und das Projekt zu kalkulieren. Die russischen Schüler hatten hierfür die Bedingungen im Heimatland recherchiert, um ein an ihre Lebenswelt angepasstes Ergebnis zu erhalten.

Stolz waren sie aber natürlich am meisten auf ihre praktische Arbeit: ein kleiner Beistelltisch nebst Kleiderbügel wurde mit einer individuell ausgewählten Lackierung versehen. Da hierfür bei uns die unterschiedlichsten Techniken und Materialien zur Auswahl stehen, war der Zugewinn an fachlichem Wissen enorm. Das konzentrierte Arbeiten und die kompakte Form der Schulung ließen auch noch Zeit für gemeinsames Beissammensein mit den deutschen Kollegen und für den ein oder anderen Ausflug.

Austauschprojekte

Deutsche und ukrainische Steinmetze in der Lwiwer Altstadt am Werk

Unter der fachlichen Leitung von Steinmetz und Bildhauer Dirk Brüggemann-Bulgakow arbeiten seit dieser Woche junge deutsche und ukrainische Steinmetze an einer historischen Fassade in der Altstadt von Lwiw (Lemberg). Bereits in den Vorjahren wurde ein solches Projekt sehr erfolgreich durchgeführt. Das Objekt ist zentral gelegen und das Interesse der Öffentlichkeit ist groß. Die jungen Steinmetze lernen neben zeitgemäßen Restaurierungstechniken und handwerklichen Fertigkeiten auch viel von der Stadt und von Land und Leuten kennen. Das gemeinsame Arbeiten am gemeinsamen kulturellen Erbe insbesondere in der Verbindung von Kunst und Handwerk ist eine besondere Bereicherung in der handwerklichen und persönlichen Entwicklung der Teilnehmer. Organisiert wird das Projekt von Dr. Lydia Thorn Wickert  und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit.

 

Austauschprojekte

Berufsschüleraustausch Augsburg – Jekaterinburg

Junge Anlagenmechaniker aus Jekaterinburg waren im Rahmen des Berufsschüleraustauschs im März erstmals zu Gast in Augsburg, um gemeinsam mit den deutschen Kollegen ein aufwändiges Brunnen-Projekt im Schulhof der Berufsschule zu realisieren. Neben dem Arbeiten konnte sich auch das Rahmenprogramm sehen lassen. Unter anderem stand die deutsche Attraktion Schloss Neuschwanstein auf dem Programm. Große Freude und Begeisterung nahmen die jungen Russen mit nach Hause. Und bis zum Wiedersehen dauert es nicht lang: Ende April beginnt der Gegenbesuch in Jekaterinburg – dort wird ebenfalls ein Brunnen gebaut. Der Kontakt zwischen den beiden Schulen entstand während der Projektschmiede in Moskau, die die Stiftung DRJA veranstaltet hatte, um die Austauschaktivitäten insbesondere im Bereich der Beruflichen Bildung  weiter anzuregen.