Projektstandort Georgien

Seit 2016 ist die Eberhard-Schöck-Stiftung in Georgien, dem Land zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer, zwischen Großem und Kleinem Kaukasus, aktiv. Nach dem Ende der Sowjetunion war die Geschichte des Landes geprägt von wirtschaftlichem Niedergang und politischer Instabilität. Die Hauptstadt Tiflis erlebt jedoch in den letzten Jahren einen touristischen Aufschwung, auch die Gebirgsregionen werden zunehmend Ziel von wanderfreudigen Westeuropäern. Das System der beruflichen Ausbildung ist wenig praxisorientiert. Die überholten Ausbildungsstrukturen bereiten die jungen Menschen bisher nicht auf den inzwischen vorhandenen Bedarf an gut qualifizierten Handwerkern vor.

 

Modernisierung der Tischlerausbildung in Poti

Gemeinsam mit Berufsschule „Phazisi“ modernisieren wir in der georgischen Hafenstadt Poti am Schwarzen Meer die Tischlerausbildung. In den kommenden drei Jahren werden hierfür die Unterrichtsräume mit modernen Maschinen, Klein- und Handwerkzeugen ausgestattet, die Ausbilder geschult, das Lehr- und Lernmaterial sowie der Lehrplan überarbeitet. Dabei soll die Praxisorientierung der Ausbildung erhöht und duale Elemente eingeführt werden. Mit...Weiterlesen

 

Friendly Monsters

Kunst, Handwerk, Ausbildung und soziales Engagement verbinden sich im 2017 eröffneten Spiel- und Begegnungsplatz in der georgischen Kleinstadt Bolnisi. Arbeitslose Jugendliche haben mit dem Künstler Joerg Schulze hierfür ein farbenfrohes Holzbau-Ensemble geschaffen. Dabei haben sie die Grundlagen der Holzbearbeitung kennengelernt, die Handhabung von Maschinen und das Arbeiten im Team. Mit dem Projekt Friendly Monsters leistete...Weiterlesen