Aktuell

 
Multiplizierung

Neues Multiplizierungsprojekt in Winniza / Zentralukraine

12. Dezember 2017:

Nach den Malern werden nun auch die Tischler der Höheren Künstlerisch-technischen Berufsschule Nr. 5 in Winniza von einer modernisierten Berufsausbildung profitieren. Dazu werden erstmals für den Tischlerberuf die in Lwiw erarbeiteten Projektergebnisse an eine andere Schule weiter gegeben. Anfang Dezember unterzeichnete Peter Möller gemeinsam mit dem stellvertretenden Gouverneur des Gebietes einen entsprechenden Vertrag. Ein Planungsseminar zur Abstimmung der Baumaßnahmen für die Werkstätten folgt in Kürze. Die Betreuung erfolgt durch die Stiftung zur Förderung des Bauwesens (Kiew), unsere ukrainische Tochterstiftung. Die fachliche Leitung liegt in den bewährten Händen von Christoph Junghans, der bereits die neue Schreinerausbildung in Lwiw/Ukraine und Causeni/Moldau aufgebaut hat.

 
Kulturpreis Deutsche Sprache

Brillanz und Einsatz – Norbert Lammert für seine Verdienste um die deutsche Sprache ausgezeichnet

13. November 2017:

Die Träger des Kulturpreises Deutsche Sprache 2017 sind Norbert Lammert, das Projekt „Klasse! Wir singen“ des gemeinnützigen Vereins Singen e. V. und das Magazin „Sozusagen!“ des Bayerischen Rundfunks.

Als erster Politiker in der Reihe der Preisträger nahm der bisherige Bundestagspräsident Norbert Lammert den Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache entgegen und sprach sich noch einmal für die Festschreibung der deutschen Sprache ins Grundgesetz aus.  „Die Landessprache ist Deutsch“, sei ein Satz, der in den vergangenen Jahren manche ideologische Diskussion überflüssig gemacht hätte.

Das Projekt „Klasse! Wir singen“  habe sich um die „seelische Gesundheit der Kinder und um den Zusammenhalt unseres Landes verdient gemacht“, so Walter Krämer in seiner Laudatio auf den Träger des Initiativpreises..  Daniel Keding, der Geschäftsführer des Projektes, sagte: „Wir wollen dafür sorgen, dass die junge Generation ihre Lieder nicht vergisst und bemühen uns um die Nachhaltigkeit des Singens.“

Den Institutionenpreis Deutsche Sprache erhielt die Sendung „Sozusagen!“ des Bayerischen Rundfunks. Stellvertretend für die Redaktion nahm der Moderator Knut Cordsen das Preissymbol, einen Glasquader, entgegen. Er sagte: „Sozusagen! ist keine Sendung für Kulturpessimisten, sondern wir wollen auf das Wunderbare der Sprache aufmerksam machen.“

Gelobt wurde die Sendung „Sozusagen“ von Anke Sauter, Mitglied der Jury des Kulturpreises Deutsche Sprache. „Die Sendung ist so facettenreich wie die Sprache selbst“, so Sauter in ihrer Laudatio.

An der Preisverleihung im Festsaal des Kongress-Palais Stadthalle Kassel nahmen mehr als 800 Gäste teil. http://www.kulturpreis-deutsche-sprache.de

 
Preise und Auszeichnungen

Deutschland-Stipendium – die Stipendiaten 2017/18

27. Oktober 2017:

Im Rahmen einer Feierstunde wurden an der Hochschule Karlsruhe, Technik und Wirschaft die Stipendien für das Studienjahr 2017/18 überreicht. Wir freuen uns mit Otman Elammari / Bauingenieurwesen trinational, Samuel Frantz / Infrastructure Engineering, Christoph Rist und Tobias Zowada / Bauingenieurwesen und Sabrina Tölke / Baumanagement und Baubetrieb.

 
Berufliche Bildung

Unterstützung im Städtebau

14. September 2017:

In Kiew hat die Eberhard-Schöck-Stiftung (ESST) gemeinsam mit der Kiewer Nationalen Bauuniversität (KNUBA) und der Stiftung zur Förderung des Bauwesens (SFB) vereinbart, die Unterstützung im Bereich Städtebau-Ingenieurwesen auszuweiten geschlossen. Eine Winter- und eine Sommerschule für junge Ingenieure mit der Fachrichtung Städtebau sind so für 2018 gesichert, ebenso die Beteiligung an der allukrainischen Olympiade sowie die fortlaufende Unterstützung und Modernisierung der Hochschulausbildung im Bereich Städtebauplanung. Experte vor Ort ist Dipl. Ing. Toralph Weise, Vize-Präsident der SFB.

 
Austauschprojekte

Ukrainische Steinmetze in Kaiserslautern

12. September 2017:

Inzwischen ist es schon Tradition: im September kommen Steinmetz-Schüler aus Lemberg zu Gast an die Meisterschule für Handwerker nach Kaiserslautern. Dort fertigen sie  – zusammen mit deutschen Kollegen – Bauteile für den barocken Terrassengarten in Kirchheimbolanden, dessen Revitalisierung dank des großen Engagements vieler Beteiligter, allen voran Dr. Lydia Thorn Wickert (thornconcept.eu) kontinuierlich vorangeht. Die jungen Steinmetze und Bildhauer erleben darüber hinaus ein Rahmenprogramm, das ihre künstlerischen und fachlichen Interessen weiter entfacht und lernen außerdem zivilgesellschaftliche und demokratische Institutionen kennen, die die Vielfalt des Gemeinwesens in Deutschland widerspiegeln.