Projektstandort Moldau

Die Republik Moldau zählt seit 2011  zu den Partnerländern der Stiftung. Das agrarisch geprägte kleine Land verfügt über äußerst schwache ökonomische Strukturen. Ein erheblicher Teil der werktätigen Bevölkerung verdient den Lebensunterhalt inzwischen in Westeuropa, die Kinder wachsen häufig als Sozialwaisen auf. Die berufliche Bildung ist seit Jahrzehnten nicht weiterentwickelt worden, die Berufsschulen sind in einem desolaten Zustand. Insbesondere auf dem Land gibt es für die Jugend keinerlei Perspektiven. Daher entschied die Stiftung, sich ganz bewusst einer Schule jenseits der Hauptstadt zuzuwenden und dort an einer Schule die Lebenssituation der jungen Menschen verbessern zu helfen.

 

Wohnheim Berufsschule Causeni/Moldau

Seit vielen Jahren sind wir – zusammen mit dem Freundeskreis der Eberhard-Schöck-Stiftung unter Federführung von Sabine Schöck, der Ehefrau des Stifters – bestrebt, die Lebenssituation der Schüler an der Berufsschule in Causeni/Moldau zu verbessern. Zum einen geschieht das durch die verbesserten Ausbildungsmöglichkeiten, aber auch der Alltag für die Jugendlichen, die im dortigen Wohnheim untergebracht sind, wird durch konkrete Hilfsmaßnahmen erleichtert. So wurden neue Fenster eingebaut, Etagenküchen neu eingerichtet und die Sanitärräume renoviert und neu ausgestattet.

 

Modernisierung der Ausbildung für Tischler an der Berufschule in Causeni (Moldau)

Hier wird seit 2011 die Ausbildung für Tischler modernisiert. Mittlerweile wurde eine Werkstatt komplett renoviert, ein Maschinenraum wurde mit modernen Maschinen und ein Werkraum mit Handwerkzeugen ausgestattet. Umfangreiche Schulungen fanden für Lehrer und Meister statt. Insgesamt werden derzeit ca. 70 Schüler ausbildet. Die Schülerzahl hatte sich nach Projektbeginn signifikant erhöht.

Das Projekt in Moldau ist eng mit dem Modellprojekt in Lviv verknüpft. So fanden z. B. in Lviv Schulungen für die Meister aus Moldau statt.