Aktuell

 
Berufliche Bildung

Unterstützung im Städtebau

14. September 2017:

In Kiew hat die Eberhard-Schöck-Stiftung (ESST) gemeinsam mit der Kiewer Nationalen Bauuniversität (KNUBA) und der Stiftung zur Förderung des Bauwesens (SFB) vereinbart, die Unterstützung im Bereich Städtebau-Ingenieurwesen auszuweiten geschlossen. Eine Winter- und eine Sommerschule für junge Ingenieure mit der Fachrichtung Städtebau sind so für 2018 gesichert, ebenso die Beteiligung an der allukrainischen Olympiade sowie die fortlaufende Unterstützung und Modernisierung der Hochschulausbildung im Bereich Städtebauplanung. Experte vor Ort ist Dipl. Ing. Toralph Weise, Vize-Präsident der SFB.

 
Austauschprojekte

Ukrainische Steinmetze in Kaiserslautern

12. September 2017:

Inzwischen ist es schon Tradition: im September kommen Steinmetz-Schüler aus Lemberg zu Gast an die Meisterschule für Handwerker nach Kaiserslautern. Dort fertigen sie  – zusammen mit deutschen Kollegen – Bauteile für den barocken Terrassengarten in Kirchheimbolanden, dessen Revitalisierung dank des großen Engagements vieler Beteiligter, allen voran Dr. Lydia Thorn Wickert (thornconcept.eu) kontinuierlich vorangeht. Die jungen Steinmetze und Bildhauer erleben darüber hinaus ein Rahmenprogramm, das ihre künstlerischen und fachlichen Interessen weiter entfacht und lernen außerdem zivilgesellschaftliche und demokratische Institutionen kennen, die die Vielfalt des Gemeinwesens in Deutschland widerspiegeln.

 
Berufliche Bildung, Multiplizierung

Kooperation für weitere fünf Jahre offiziell vereinbart

11. September 2017:

Anfang September hat die Eberhard-Schöck-Stiftung in Jekaterinburg eine weitere Vereinbarung über die Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium des Swerdlowsker Gebietes und seinem langjährigen Projektpartner, dem Uraler College für Technologie und Unternehmertum, unterzeichnet. Damit wird die überaus erfolgreiche Kooperation zur Modernisierung der Berufsausbildung im Handwerk bis Ende 2022 fortgesetzt. Die Partner planen, die Ergebnisse vorheriger Projekte an weiteren Berufsschulen im Swerdlowsker Gebiet zu multiplizieren und die in früheren Projekte modernisierten Berufe inhaltlich und technisch auf den neueste Stand zu bringen. Ebenfalls vorgesehen ist der weitere Ausbau der Schüleraustausche mit deutschen Berufsschulen. Die Eberhard-Schöck-Stiftung möchte darüber hinaus die Erfahrungen ihres Projektpartners auch für über das Swerdlowsker Gebiete und über Russland hinaus gehende Multiplizierungsaktivitäten nutzen.

 
Austauschprojekte

Deutsche und ukrainische Steinmetze in der Lwiwer Altstadt am Werk

19. Juli 2017:

Unter der fachlichen Leitung von Steinmetz und Bildhauer Dirk Brüggemann-Bulgakow arbeiten seit dieser Woche junge deutsche und ukrainische Steinmetze an einer historischen Fassade in der Altstadt von Lwiw (Lemberg). Bereits in den Vorjahren wurde ein solches Projekt sehr erfolgreich durchgeführt. Das Objekt ist zentral gelegen und das Interesse der Öffentlichkeit ist groß. Die jungen Steinmetze lernen neben zeitgemäßen Restaurierungstechniken und handwerklichen Fertigkeiten auch viel von der Stadt und von Land und Leuten kennen. Das gemeinsame Arbeiten am gemeinsamen kulturellen Erbe insbesondere in der Verbindung von Kunst und Handwerk ist eine besondere Bereicherung in der handwerklichen und persönlichen Entwicklung der Teilnehmer. Organisiert wird das Projekt von Dr. Lydia Thorn Wickert  und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit.

 

 
Soziale Projekte

Friendly Monsters in Georgien – Bunter Spiel- und Begegnungsplatz eröffnet

14. Juli 2017:

Kunst, Handwerk, Ausbildung und soziales Engagement verbinden sich im neu eröffneten Spiel- und Begegnungsplatz in Bolnisi in Georgien. Joerg Schulze hat hier mit arbeitslosen Jugendlichen in wenigen Wochen ein Holzbau-Ensemble geschaffen, das den Anwohnern zugute kommt und maßgeblich von den Jugendlichen gestaltet und gebaut wurde. Dabei haben sie die Grundlagen der Holzbearbeitung kennengelernt, die Handhabung von Maschinen und das Arbeiten im Team.  So leistet die Eberhard-Schöck-Stiftung einen Beitrag zur Unterstützung der Jugendlichen in einer schwierigen Lebensphase im Rahmen des Deutsch-Georgischen Jahres. Das Projekt wird von der Deutschen Botschaft Tiflis und der Stadtverwaltung Bolnisi gefördert und unterstützt.